# Pakistan 🇵🇰 (Reisepass)

Die Islamische Republik Pakistan ist seit 1947 unabhängig und stellt folgerichtig auch eigene Ausweisdokumente aus. Das wichtigste davon ist sicherlich der Reisepass (Urdu: پاسپورٹ), der dem modernen Standard entspricht und biometrische Passfotos verwendet. Dadurch bedingt ist allerdings auch notwendig, bei der Beantragung eines pakistanischen Passes Bilder vorzulegen, die alle zugehörigen Regularien erfüllen.
# Allgemeines
Der pakistanische Reisepass entspricht in seiner aktuellen Version den Richtlinien der Internationalen Zivilluftfahrorganisation (ICAO) und orientiert sich auch bei den Auflagen hinsichtlich des Passfotos an diesen. Daraus geht erst einmal hervor, dass zum Zwecke der zweifelsfreien Identifikation ein aktuelles Foto verwendet werden muss. Das heißt laut Regularien zunächst, dass es nicht älter als sechs Monate sein darf, bedeutet aber vor allem, dass Du Dich seit Aufnahme des Fotos äußerlich nicht allzu stark verändert haben solltest. Auf dem Foto sollte Dein Kopf und eventuell der obere Teil Deiner Schultern zu sehen sein. Diese Bereiche sollten auch unbedingt im Fokus der Kamera und scharf erkennbar sein. Reichst Du das Foto physisch ein, solltest Du unbedingt Acht darauf geben, dass das Foto in hoher Qualität auf hochwertiges Papier gedruckt wird, da hier von Behördenseite oft ein nicht unerheblicher Standard erwartet wird. Darüber hinaus sollte das Bild selbstverständlich unbeschädigt beim zuständigen Beamten ankommen, da Mängel wie Risse, Knicke, Abnutzungen, Flecken oder auch Stempel von vorherigen Nutzungen zum sofortigen Ausschluss führen. Möchtest Du das Bild hingegen auf digitalem Wege einreichen, ist neben den üblichen Qualitätsstandards auch wichtig, dass die Datei die Maximalgröße von 5MB nicht überschreitet.
| Anforderung | Wert |
|---|---|
| Maße | 35×45 mm |
| Breite | 35 mm |
| Höhe | 45 mm |
| Hintergrund | hell, einfarbig |
| Schablone |
# Größe
Mit dem Format 35×45 mm nutzt Pakistan für seinen Reisepass dieselben Maße, die man etwa in Deutschland auch von allen wichtigen Ausweisdokumenten kennt.
# Positionierung und Mimik
Von diesen 45 mm der gesamten Bildhöhe sollte Dein Gesicht etwa 70-80% einnehmen, wobei „Gesicht“ hier präzise die Distanz zwischen Kinn und oberem Kopfende (abzüglich der Haare) beschreibt. Auf jeden Fall muss das Bild eine Frontalaufnahme sein, also sowohl Kopf als auch Körper exakt von vorne zu sehen sein. Alternativen wie etwa Halbportraits oder ähnliches werden unter keinen Umständen bearbeitet. Da Dein Kopf in keine Richtung geneigt oder gedreht sein darf, sollte die Kamera direkt vor dir und etwa auf Augenhöhe positioniert sein. Geht dein Blick nun auch noch direkt in die Linse, ist die korrekte Pose bereits erreicht. Die Augen stellen einen elementaren Bestandteil der Biometrie Deines Gesichtes dar, weswegen sie unbedingt geöffnet und in keinem Fall verdeckt sein sollten, nicht einmal Haarsträhnen sind hier erlaubt. Zur besseren Erfassung sollte die restliche Mimik neutral bleiben, Du also nicht etwa lächeln oder andere Regungen zeigen. Dein Mund selbst sollte unabhängig davon auf jeden Fall geschlossen bleiben.
# Licht & Farben
Damit Du Dich später mit Deinem Passfoto auch problemlos ausweisen kannst, muss es selbstverständlich so akkurat wie möglich die Wirklichkeit abbilden. Hier ist vor allem auch wichtig, dass die Farben naturgetreu sind, Haarfarbe und Teint also beispielsweise auf dem Bild exakt so aussehen wie sie es bei dir tun. Um dies zu gewährleisten, sollte neben einer geeigneten Kamera auch primär das richtige Licht vorhanden sein. Hier empfiehlt sich natürliches und neutrales Licht, das im Bestfall von vorne auf Dein Gesicht fällt. So lassen sich neben Unter- und Überbelichtungen auch Schatten im Gesicht vermeiden, die alle potenzielle Ausschlussgründe für ein Passfoto darstellen. Neben dem richtigen Licht sollten zudem auch ausreichende Kontrastwerte vorhanden sein, damit die maschinelle Lesbarkeit des Passbildes gewährleistet bleibt. Auch ein eventueller „Rote-Augen-Effekt“ ist auf einem Passbild verboten, weswegen man hier einen neuen Versuch unternehmen sollte. Eine Entfernung durch digitale Nachbearbeitung ist an dieser Stelle nicht zu empfehlen, da sichtbare Bearbeitungen im Normalfall zum kategorischen Ablehnung des Fotos führen und nur Profis überlassen werden sollten.
# Hintergrund
Zunächst einmal ist hier wichtig zu wissen, dass auch im Hintergrund des Bildes außer Dir nichts und niemand zu sehen sein sollte, weder andere Gegenstände noch andere Personen. Als Hintergrund zulässig sind lediglich helle, einfarbige (idealerweise weiße) Flächen ohne Muster oder Schatten.
# Kopfbedeckungen & Brillen
Brillen sind grundsätzlich nicht zulässig, Träger von Sehhilfen nehmen ihre Passbilder ohne sie auf. Kopfbedeckungen sind zulässig, sofern das Gesicht (vom Kinn bis zum oberen Ende der Stirn) und seine seitlichen Enden weiterhin sichtbar bleiben.