# Serbien 🇷🇸 › (ID)

Der serbische Identitätsausweis (serb.: Лична карта) ist zwar nicht so streng reglementiert, wie sein deutsches Gegenstück, besitzt aber ebenfalls einige Charakteristika, die es zu erfüllen gilt.
Unbedingt muss das Bild – wie immer – scharf und hochauflösend sein. Reicht man das Bild selbst ein (in Serbien hängt die Notwendigkeit stark von der Behörde und der Dringlichkeit des jeweiligen Falles ab), sollte es zudem unbedingt unbeschädigt sein, Kratzer, Risse, Knicke oder Flecken führen unweigerlich zu Problemen. Auch Farbstiche sind zu vermeiden, da die Farben des Gesichts im Bild so naturgetreu wie möglich sein sollten.
In Serbien wird für den Identitätsausweis das 50×50mm-Format genutzt, dass man in Deutschland am ehesten noch von der Beantragung verschiedener Visa kennt. Auch hier sollte das Gesicht, also der Bereich zwischen Kinn und oberem Kopfende etwa 70-80% der gesamten Bildhöhe ausmachen. Das Bild muss eine Frontalaufnahme sein, was bedeutet, dass Kopf und Körper beide gerade zur Kamera stehen, Halbportraits oder ähnliches sind verboten. Die Mimik sollte zudem neutral sein, emotionale Regungen oder andersartig verzogene Gesichtszüge sind unerwünscht. Unbedingt müssen die Gesichtszüge aber uneingeschränkt sichtbar bleiben, die Augen geöffnet und der Mund geschlossen.
Brillenträger dürfen diese auch auf ihrem Passbild tragen, solange die Augen auch weiterhin nicht verdeckt oder verfremdet werden. Aus diesem Grund dürfen keine dunklen oder farbigen Gläser getragen werden, auch Reflexionen im Glas dürfen nicht auftreten. Der Rahmen der Brille sollte sich zudem nicht vor den Augen befinden, dies gilt allerdings auch bei rahmenlosen Brillen für den Rand der Gläser, da auch eine solche Konstellation den visuellen Eindruck des Auges verändert. Der Hintergrund des Bildes sollte einfarbig, grau, hell und wie auch das Gesicht frei von Schatten sein. Andere Personen oder Gegenstände dürfen hier ebenfalls nicht zu sehen sein.